
Joachim Blochs dritte politische Bildungsreise im Jahr 2026 war erneut komplett ausgebucht. Der AfD-Bundestagsabgeordnete begleitete die Gruppe aus den Landkreisen Rottweil, Tuttlingen, Waldshut, Lörrach und Freudenstadt wiederum persönlich auf der gemeinsamen Zugfahrt nach Berlin. Dort erlebten die Teilnehmer, wie spannend und unterhaltsam Weiterbildung sein kann. Sehr aufmerksam folgten sie im Reichstag Joachim Blochs Klartext:
Gesundheit: Die Grundversorgung durch bewährte Hausärzte, die auch Hausbesuche machen, ist zu erhalten. Mit besserer Bezahlung bekommen wir genügend Ärzte.
Informationspolitik: Die Leitmedien machen sich zum Erfüllungsgehilfen der Regierung anstatt sie zu kontrollieren. Bloch empfahl ausländische Nachrichten und alternative Medien, die ganz anders berichten.
EU-Kritik: Wir zahlen viel, haben aber wenig zu sagen. Es kann doch nicht sein, dass Brüssel bestimmt, dass die Donau in Tuttlingen nicht gestaut werden darf.
Die AfD will zurück zur Normalität, losgelöst von der Bevormundung durch die EU.
Regierungskritik: Die Demokratie ist in einem schwierigen Fahrwasser, verursacht durch Parteien, die Versprechungen nach der Wahl nicht einhalten.
Mitsprache für Bürger: Als einzige Partei ist die AfD für ein Mitspracherecht der Bürger nach Schweizer Vorbild. Wer bezahlt, muss auch mitentscheiden können.
Nach dem Besuch des Bundestags inklusive Kuppel gab es reichlich Gelegenheit, Berlin zu erleben. Zu den Höhepunkten zählte der Panoramablick von der Aussichtsplattform des Berliner Doms. Auch zwei 85-jährige Teilnehmer schafften den sportlich durchaus anspruchsvollen Aufstieg.
Die Aussichtsplattform des Berliner Doms bietet einen herrlichen Blick auf das benachbarte Humboldt Forum – eine detailgetreue Rekonstruktion großer Teile der barocken Fassaden des einstigen Berliner Schlosses samt Kuppel. Das von 1698 bis 1718 erbaute Kulturdenkmal wurde im Februar 1945 schwer vom Bomben getroffen und 1950 vollends weggesprengt, um Platz für den „Palast der Republik“ zu schaffen, das Parlaments- und Kulturzentrum der DDR. Mit großem Aufwand wurde dieses Symbol der DDR-Macht nach der Wiedervereinigung zunächst vom Asbest befreit und schließlich doch abgerissen, um Platz für das Humboldt Forum zu schaffen – errichtet von Mitte 2013 bis Ende 2020.

